Berliner Glas erweitert seine Produktionsfläche um 8 000 m²
Berlin. 17. Oktober 2008. Im Beisein von Staatssekretär Dr.
Jens-Peter Heuer, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und
Frauen, sowie Heinz Buschkowsky, Bürgermeister von Berlin Neukölln,
wurde heute das Richtfest für das neue Fabrikationsgebäude der Berliner
Glas KGaA gefeiert. „Die gute Auftragslage auf lange Sicht hat uns
bewogen, unsere Produktionsfläche um 8 000 m² auf 27 000 m² zu
erweitern,“ sagte der Inhaber des Unternehmens, Dr. Herbert Kubatz,
anlässlich der symbolischen Hammerschläge. „Wir geben damit ein klares
Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Berlin ab.“ Es handelt sich bei dem
Neubau um ein Volumen von rund 17 Mio. EUR für Gebäude und technische
Gebäudeausstattung, die in den Hauptsitz des Unternehmens am Standort
Berlin investiert werden. Zusätzlich sind bis zum Jahr 2009 noch einmal
rund 10 Mio. EUR für Maschinen und Messgeräte geplant.
Die Berliner Glas KGaA wurde 1952 durch Herbert Kubatz sen. als
Glasgroßhandlung gegründet. Nach einer erfolgreichen Entwicklung
zum Hightech-Unternehmen ist Berliner Glas heute auf die
Herstellung technischer Gläser und im Bereich Photonics auf die
Entwicklung und Produktion von optischen Komponenten und Systemen
spezialisiert. Spezialgläser aus dem Unternehmen befinden sich
beispielsweise bei den Herstellern von Fernsehgeräten, aber auch in der
Halbleiterindustrie, der industriellen Sensorik oder der Biotechnologie
und Medizin.
Die Unternehmensgruppe – mit Tochtergesellschaften in
Deutschland, der Schweiz, den USA und China - gehört mit 960
Mitarbeitern, darunter 500 in Berlin und einem Jahresumsatz von 120 Mio
EUR zu den großen Playern der Hauptstadt. Allein im letzten Jahr wurden
58 neue Mitarbeiter eingestellt. Derzeit werden 29 Lehrlinge
ausgebildet.
„Durch unsere Innovationsfähigkeit können wir flexibel auf die
Anforderungen des Marktes reagieren. Das ermöglicht uns, an der
jährlichen Wachstumsrate von 8 – 10 Prozent in unserer Branche
erheblich zu partizipieren.“ So Dr. Herbert Kubatz und ergänzt: „Pro
Quartal kommt eine technische Neuentwicklung auf unser Unternehmen zu.“
Jährlich investiert Berliner Glas rund 10% des Umsatzes in neue
Maschinen und Messgeräte.
Aufgrund der prosperierenden Nachfrage genießt das Thema der
Gewinnung geeigneter Fachkräfte für die Berliner Glas Gruppe hohe
Priorität. So werden hochqualifizierte Bediener von CNC – Maschinen zur
Materialbearbeitung oder Projektingenieure gesucht. Die Hälfte der
Neueinstellungen betrifft inzwischen Hoch- und Fachschulabsolventen. Um
die Absolventen auf das Unternehmen aufmerksam zu machen, fördert das
Unternehmen einen Studiengang Optics & Photonics an
den Universitäten Karlsruhe und Jena sowie die Photonikausbildung an der Fachhochschule Göttingen.
Die neue Produktionshalle soll im 2. Quartal 2009 bezugsfertig sein.
Dr. Herbert Kubatz: „Damit haben wir in Berlin die notwenigen
Kapazitäten und technischen Möglichkeiten geschaffen, um weitere
Arbeitsplätze zu realisieren.“

